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Liebe Leser:innen,

unsere Antimafia-Arbeit ist vielfältig, das sehen Sie allein an den zwei anstehenden Terminen: Wir sind am 3. Juli bei einer Geldwäsche-Konferenz der Linken Bundestagsfraktion in Berlin im Bundestag. Und am 14. Juli organisieren wir die Online-Veranstaltung "How to stop the cocaine flood?" . Beides sind wichtige Themen im Einsatz gegen Organisierte Kriminalität. Seien Sie dabei. Wenn Sie uns unterstützen wollen, freuen wir uns immer über eine Spende.

Ende Mai haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt: der Vereinsvorstand kam mit Vertreter:innen der Regionalgruppen zu unserem jährlichen Strategiewochenende in Berlin zusammen. Die Ergebnisse sehen Sie im kommenden Jahr, und wir versprechen, wir werden von uns reden machen.

In den letzten zwei Monaten waren wir für mafianeindanke viel unterwegs: Anfang Mai haben wir unser Projekt „Mapping the Mafia“ auf dem Europäischen Polizeikongress und bei einer Geldwäsche-Konferenz in der Italienischen Botschaft in Berlin vorgestellt. Mitte des Monats sprachen wir beim Katholikentag in Würzburg und die dritte Lesung von „Schweigen ist Gift“ in Berlin ergänzten wir um ein Publikumsgespräch. Online präsentierten wir das EU-Projekt „Stakeholders“ einem Publikum von über 100 Personen. Und mit einem Infostand waren wir bei einem Vortrag von Dr. Zora Hauser an der Uni Köln vertreten. Sogar bis nach Kalabrien fuhren wir: In Lamezia Terme sprachen wir beim Antimafia-Festival „Trame“ über die italienische Organisierte Kriminalität in Deutschland

Unsere Antimafia-Arbeit ist vielfältig und bedeutet, dass wir stets auf mehreren Bällen tanzen. Deshalb ist es manchmal nicht ganz einfach, in wenigen Worten zu erklären, was wir als einzige Antimafia-Organisation in Deutschland machen. Um das zu ändern, haben wir im Mai endlich unser neues Videoporträt veröffentlicht:

Video anschauen

Zugleich befassen wir uns vertieft mit dem Thema der sozialen Wiederverwendung eingezogener Güter. Aus Italien und anderen europäischen Ländern kennt man diese intelligente Praxis, um Kriminellen ihren unrechtmäßig erbeuteten Reichtum wegzunehmen und ihn der Gesellschaft zurückzugeben. So entstehen Sozialwohnungen in ehemaligem Mafiabesitz oder Polizeistationen in Villen, die vormals einem Mafiaboss gehörten. Wir bringen diese erfolgreiche Praxis in Gesprächen und Austäuschen immer wieder als Teil eines Antimafia-Dreiklangs auf den Tisch: Reform des Paragrafen 129 StGB zur Bildung krimineller Vereinigungen, Reform der Vermögensabschöpfung zur Schaffung eines administrativen Verfahrens, und zuletzt Einführung der sozialen Wiederverwendung.

Um uns zu dabei zu unterstützen, werden Sie Mitglied oder spenden Sie – wir freuen uns.

Viele Grüße und bleiben Sie uns gewogen,

Das Team von mafianeindanke e.V.

P.S. Wenn Sie in den vergangenen Ausgaben des Newsletter schmökern möchten, finden Sie sie in unserem Archiv.

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Strategiewochenende in Berlin: Vorstand und Vertreter:innen der Regionalgruppen haben zusammen das vergangene Jahr analysiert und 2027 vorbereitet, ein wichtiges Jahr: Mafianeindanke wird 20 und die Duisburger Mafiamorde jähren sich zum 20. Mal.

 
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Kommende Veranstaltungen
Geldwäsche-Konferenz

03.07. 13-19 Uhr | Berlin

Wir sind zu Gast bei der Konferenz "Das Geldwäscheparadies Deutschland trockenlegen" der Linken Bundestagsfraktion.

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How to stop the cocaine flood?

14.07. 17-19 Uhr | Online

Welche sozialen, politischen und präventiven Lösungen gibt es für die Kokainschwemme? Unsere Online-Veranstaltung auf Englisch mit Speaker:innen der EUDA und GI-TOC.

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Mafia in Baden-Württemberg

01.10. 19.30-22 Uhr | Kirchheim unter Teck

Ein Abend über Mafia in Baden-Württemberg jenseits von Klischees. Wir diskutieren, wie sich Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wehren können.

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